Wilder Westen - hautnah




Wer nach North Dakota kommt, möchte das „wahre Amerika“ erleben. Aus diesem Grund findet sich auch North Dakota immer wieder unter den Top Fünf Destinationen bei internationalen Touristen.

Hier können Sie die Geschichte berühmter amerikanischer Legenden erleben, z.B. von Lewis& Clark, Sakakawea, Theodore Roosevelt, General Custer und Sitting Bull. Sie können den Tag im Sattel verbringen oder sich ums Lagerfeuer versammeln bei einem Powwow oder auf einer modernen Western Ranch. Cowboyhut, Stiefel und Gürtelschnalle sind nicht unbedingt erforderlich...


 

Medora

Eine authentische alte Westernstadt mit modernen Shopping und „wildwestlichem“ Amüsement. Medora begann als Traum eines französischen Aristokraten und hat seither viele bekannte Träumer, wie etwa Teddy Roosevelt, für sich vereinnahmt.


 

Ranch Urlaub

North Dakota bietet eine Auswahl an Ranch Ferien, die Ihnen ein einfacheres Leben bieten. Möchten Sie einmal allem entfliehen und das Leben auf einer echten Ranch erleben? Falls ja, finden Sie hier ein paar Beispiele:

 

Eagle Ridge Lodge: liegt 7 Meilen südwestlich von Medora. Einen fantastischen Blick über die Badlands hat man von der Lodge auf der Bergkuppe.

 

Logging Camp Ranch: Liegt nordwestlich von Amidon. Die Ranch zeigt dem Besucher, wie das Leben auf einer Ranch um 1880 in den Badlands war. Auf dem Gelände stehen Hütten zur Übernachtung zur Verfügung.

 

Naard Creek Ranch: liegt bei Killdeer. Abseits gelegene, moderne Hütte in den Badlands für bis zu 10 Personen. Ein Paradies zum Vögel beobachten, Wandern, Fotografieren, Ausreiten, Familienurlaub und viele andere Abenteuer. Pferdekoppeln sind vorhanden.

 

Lone Butte Ranch: Sie können hier Einsamkeit oder Abenteuer und vieles mehr finden. Handgefertigte Blockhütten bieten wunderschöne Aussichten auf Lone Butte und die Badlands. Stallungen und Jacuzzi sind vorhanden. Es gibt auch die Möglichkeiten, auf der Ranch mit anzupacken und zu Jagen.

 

 

 

Rodeos

8 Sekunden können lange scheinen, wenn man einem Cowboy zusieht, der sich um seines Lebens willen an einer Mähne festkrallt. Von nationalen professionellen Veranstaltungen bis hin zu lokalen Hochschulwettbewerben: Rodeo nicht nur eine Sportart in North Dakota, sondern eine Lebensüberzeugung. Rodeos finden von Juni bis Oktober statt.

 


Forts

 

Jeder gute Western hat ein Fort, und North Dakota hält auch einige davon für Sie bereit. Ob nun Originalgebäude oder originalgetreue Rekonstruktion, diese Kavallerie- und Infanterieposten erleichtern dem Besucher, sich das Leben im damaligen „Wilden Westen“ vorzustellen.


Fort Abercromie: ist am östlichen Rand von Abercromie gelegen. Diese Anlage  bewahrt das Andenken an einen Militärposten, der von 1857 bis zu 1878 als Tor zum Dakota-Territorium galt. Ein regionales Museum vor Ort dokumentiert die Geschichte der Festung und der Gegend. Es ist nur noch ein Originalgebäude vorhanden, aber Blockhäuser und die Palisadenmauer wurden rekonstruiert. Die Anlage ist vom Mai bis zum September geöffnet.


Fort Abraham Lincoln: General Custers Kommandoposten. Viele wissen, wie er gestorben ist – nun können Sie sehen, wie er gelebt hat! Eine originalgetreue Rekonstruktion des Großteils der Festung erwartet Sie in einem der bekanntesten Staatsparks von North Dakota. Der Park liegt im Süden von Mandan am Flussufer des Missouri. Mehr Information erhalten Sie auf der Fort Lincoln Website.


Fort Totten: südwestlich des Devils Lake. Es ist das am besten erhaltene Fort aus der Kavalleriezeit westlich des Mississippi. Der Kavallerie-Platz von Fort Totten ist komplett von Originalgebäuden umgeben. Die Festung war sehr wichtig für die US-Kavallerie. Sie hat die Postwege geschützt und Soldaten und Material für die letzte Mission von Custer geliefert. Gäste können auf dem Gelände im Totten Trail Inn Bed und Breakfast übernachten.


Fort Union Trading Post National Historic Site: südwestlich von Williston, wurde originalgetreu rekonstruiert. Früher beherbergte es einen der ersten Pelzhandel in der oberen Missouri River Region. Fort Union war ein wichtiger Handelsposten an der Mündung des Yellowstone Flusses in den Missouri.


Fort Buford: liegt in der Nähe des heutigen Williston. Die Festung war eine von zahlreichen militärischen Posten, die Land- und Wasserwege schützten, die von den Immigranten benutzt wurden, die den Westen besiedelten. Obwohl sie neunundzwanzig Jahre lang eine wichtige Rolle als Wachposten in der nördlichen Prärie spielte, ist Fort Buford wohl am besten bekannt als der Ort, an dem der berühmte Hunkpapa Sioux Führer, Sitting Bull, sich 1881 ergab.


 

Indianer von North Dakota

 

Zu den beheimateten Stämme gehören: Mandan, Hidatsa, Arikara, Yanktonai, Sisseton, Wahpeton, Hunkpapa und andere Dakota/Lakotah (allgemein bekannt als die Sioux) , sowie die Pembina, Chippewa, Cree und Métis.

Obwohl die einzelnen Stämme verschiedene Herkünfte, Geschichten und Sprachen haben, vereinen die Indianer der Prärie Kernideen und Werte, denen der Respekt vor der Erde zu Grunde liegt und das Verständnis der Beziehung zwischen Menschen und Natur.

Gäste sind herzlich willkommen, die Reservate zu erforschen und die Schönheit der Indianischen Kultur erleben.

 

 

 

Die Powwow (Feste)

 

Das Algonquin Wort „pau wau“ war das erste Indianische Wort, das einige der ersten Europäer mit Tanzen assoziiert haben. Obwohl ‚pau wau’ für die Algonquins eigentlich „er träumt“ bedeutet, haben die Europäer das als Wort letzten Endes für Tanzen adaptiert. Später wurde die Rechtschreibung des Wortes zu „powwow“ geändert.

Ursprünglich wurden PowWows im Frühjahr gefeiert, um den Beginn neuen Lebens zu feiern. Heutzutage finden sie aber rund ums Jahr statt. Die Feste haben oft eine religiöse Bedeutung, aber sie sind auch willkommene Gelegenheit zum Zusammenkommen, Singen, Tanzen, Feiern, Beten, und um neue Freunde zu gewinnen. Diese Feste sind bis heute ein wichtiger Teil im Leben vieler Indianern.

Die ‚Grand Entry’ eröffnet die Parade von Tänzern und ist die Zeit für die Wettkämpfer, um Punkte zu sammeln für Ihren Stil und ihre Trachten. Tänzer treten immer in den ‚Arbor’ (Rasen) ein und tanzen ‚mit der Sonne’ oder im Uhrzeigersinn um einen ‚Eagle Staff’ (Säule in der Mitte des Kreises) herum. Die Tanzarten sind so unterschiedlich wie die Farben der Kostüme.

 

 

 

Jährliche Powwows
Nähere Hinweise auf die verschiedenen Powwows erhalten Sie, wenn Sie hier klicken.